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Stress ...

 

 

....durch Mobbing

 

Glaubt man den doch recht häufigen Pressemeldungen, dann ist Mobbing - auch unter Schülern - ein verbreiteter Volkssport geworden. Da uns aussagekräftige Zahlen fehlen, können wir kein Urteil über die tatsächliche Häufigkeit abgeben. Wenn das eigene Kind davon betroffen ist, treten solche allgemeinen Erwägungen in den Hintergrund, und es zählt nur noch die Frage, wie wir helfen können.

Mit Beginn der sekundären Sozialisation, also dann, wenn das kleine Menschlein seine ersten Schritte in die Welt außerhalb der Familie macht, Spielkameraden findet, in den Kindergarten geht, bereits dann beginnt das Gerangel um die “Hackordnung”, also der Versuch, sich möglichst hohes Ansehen in der jeweiligen Gruppe zu erwerben.

Und genau um diese Rangfolge in der Gruppe geht es auch in den einzelnen Schulklassen. Der Wertemaßstab kann von Klasse zu Klasse unterschiedlich sein, er kann sich sogar innerhalb eines kurzen Zeitraumes völlig ändern. Sind es vielleicht bis gestern Markenklamotten, die man tragen muss, kann es morgen der coolste MP3-Player sein, der die Rangordnung bestimmt.

Wer hier nicht mithalten will oder kann - und in wirtschaftlich knappen Zeiten tun sich viele Eltern schwer, den Kindern das erforderliche Geld zukommen zu lassen - der ist schon aus der Gruppe draußen. Glücklicherweise gibt es in den meisten Klassen mehr als eine Gruppe, zu der man gehören kann, so dass sich die Kindern anderen anschließen können. Ist diese Umorientierung nicht möglich, weil man an keine andere Gruppe Anschluss findet, dann wird man automatisch zum Außenseiter, zieht sich von den anderen zurück, hat bei niemandem mehr Rückhalt. Ist man dann auch noch ängstlich oder überangepasst und besitzt nur ein geringes Selbstwertgefühl, dann ist man prädestiniertes Mobbingopfer!

Von Mobbing sprechen wir, wenn die Kinder gehänselt, beschimpft, bedroht werden, wenn man sie herabsetzt, bloßstellt, schikaniert. Auch Ausgrenzen, Rufschädigen, Kaltstellen sind Formen des Mobbing. Die Dipl.Psych. Annemarie Renges schreibt im Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP) über mögliche Anzeichen für Mobbing in der Schule :

Bei jugendlichen Betroffenen können folgende Verhaltensweisen mögliche Anzeichen für Mobbing sein:

Sie wollen nicht mehr zur Schule gehen.
Sie wollen zur Schule gefahren werden.
Ihre schulische Leistung lässt nach.
Sie verlieren Geld (das Geld wird von den Tätern erpresst).
Sie können oder wollen keine schlüssige Erklärung für ihr Verhalten geben.
Sie beginnen zu stottern.
Sie ziehen sich zurück.
Sie haben Alpträume.
Sie begehen einen Selbstmordversuch.
 


Auch hier gilt: Auf bessere Zeiten hoffen ist die schlechteste aller Lösungen! Wenn Ihnen die genannten Verhaltensweisen auffallen: Nicht ignorieren! Tätig werden - gehen Sie zum Klassen- oder Vertrauenslehrer und wenn das nicht hilft zur Schulleitung. Lassen Sie sich keinesfalls mit Beschwichtigungsversuchen oder billigen Ausreden abspeisen: Eine der schlimmsten Mobbing-Konsequenzen ist Selbstmord!

Denken Sie dran: Wenn SIE Ihrem Kind nicht helfen, hilft ihm niemand!

Merke:
Wenn Sie Ihr Kind für ein Mobbing-Opfer halten, oder wenn Sie es definitiv wissen, dann wenden Sie sich an die Schule und fordern, dass von dort aus gehandelt wird. Werden Sie solange vorstellig, bis eine entsprechende Reaktion erfolgt. Notfalls wenden Sie sich an das Schulamt! Sie haben das Recht darauf, dass Ihnen geholfen wird. Denken Sie daran, dass eine der Mobbing-Konsequenzen Selbstmord sein kann!
 

Angst vor einem Lehrer erzeugt Stress

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ein Elternteil   ”macht” Stress

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