Leben mit der Nahrungsmittel-Unverträglichkeit
Wenn Sie nach dem LLS-7-Tage-Test bei Ihrem Kind die erwartete positive Reaktion auf die Nahrungsmittel-Umstellung feststellen konnten, werden Sie vermutlich den Wunsch haben, daß dieses positive Verhalten, dieses nie gekannte Lernvermögen auch weiterhin bleibt.
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Sollten Sie jedoch keinerlei Verbesserung feststellen und Ernährungsfehler ganz sicher ausschließen können, dann liegt die Ursache vermutlich im emotionalen Bereich (siehe dort)!
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Dazu sind einige Maßnahmen notwendig:
Sie müssen jetzt herausfinden, auf welche Nahrungsmittel, bzw -bestandteile Ihr Kind eine Unverträglichkeitsreaktion zeigt, z.B. wieder nervös wird, nicht mehr richtig lernen kann, usw. was Ihnen eben früher aufgefallen war. Das ist mühsam, aber da es für die sog. Pseudoallergien keine Testverfahren und auch keine Desensibilisierungsbehandlung gibt wie z.B. bei einer Pollenallergie bleibt nur die Methode, die in Englisch als “trial and error” beschrieben wird, als Versuch und Irrtum. Mit anderen Worten, Sie müssen testen!
Wenn Sie eine entsprechende Reaktion an Ihrem Kind bemerken, wird dieses Nahrungsmittel sofort abgesetzt. Dann müssen Sie bis zu fünf Tagen warten, bis sich der Hirnstoffwechsel wieder umgestellt hat, dann geht es weiter. Das ist mühsam, aber bedenken Sie dabei, daß Sie Ihrem Kind damit Chancen für die Zukunft eröffnen, an die es sonst nie hätte denken können!
Nach Abschluß Ihrer “Testreihen” sollten Sie versuchen, auf der Basis Ihrer jüngsten Erkenntnisse einen “normalen” Alltag zu praktizieren. Das ist deshalb wichtig, weil kaum jemand permanent in einem “Ausnahmezustand” leben möchte. Das heißt, ab jetzt lebt die ganze Familie “gesund”.
Es ist nahezu unmöglich, die erforderliche Ernährungsumstellung auf ein Familienmitglied alleine zu beschränken. Der erforderliche Verzicht für den Einzelnen kann nur wie Strafe wirken!
Wenn auch die Meinungen über den Nutzen von Milchprodukten auf den menschlichen Organismus auseinandergehen mögen, so steht doch unbestritten fest, daß solch zweifelhafte Errungenschaften der modernen Lebensmittelindustrie, wie z.B. Fertiggerichte, die (nahezu alle) Geschmacksverstärker erhalten, Chips, Cola, Fastfood allgemein, usw. usf. nicht gerade zur allgemeinen Volksgesundheit beitragen. Ein Verzicht darauf kann für den Einzelnen nur positiv sein - und überdies hilft man dem Bruder, der Schwester, dem eigenen Kind damit!
Bei der Ernährung, wie Sie sie praktizieren sollten, und die sich natürlich an Ihren “Testreihen” orientiert, ist zu beachten, daß (vermutlich generell) Fertigprodukte jeglicher Art, Milchprodukte, Zucker und Geschmacksverstärker, sowie Nüsse vom Speiseplan gestrichen bleiben. Dafür darf Ihr Kind in den Ferien, wenn es unbedingt sein muß, wieder ein wenig Süßigkeiten, Eis und Kuchen essen. Wir kennen aber verschiedene Fälle, bei denen die Eltern solche Versuche schnell wieder abgebrochen haben, da sie sich inzwischen so sehr an den un-allergisierten Zustand ihres Kindes gewöhnt hatten, daß sie den ungebremsten, hyperaktiven Zustand meinten nicht mehr ertragen zu können.
Um Mängeln durch Milchverzicht vorzubeugen, sollte täglich eine Messerspitze Calciumcarbonat (Pulver) eingenommen werden. Keine Brausetabletten, sie enthalten Aromen.
Eine Liste der erlaubten und verbotenen Nahrungsmittel finden Sie hier. Bedenken Sie bitte: So vielschichtig die Nahrungsmittel-Unverträglichkeit (NU) sein kann, so verschieden können die Reaktionen der einzelnen Menschen auf ein und das selbe Nahrungsmittel sein. Unsere Liste ist deshalb nur als Anhalt zu verstehen, wenn Sie an einer NU Leiden, sollten Sie “neue” Nahrungsmittel nur vorsichtig und in geringen Mengen in Ihr Repertoir aufnehmen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, diese Problematik dauerhaft in den Griff zu bekommen:
- Sie vermeiden künftighin all die Nahrungsmittel und -bestandteile, die nach unserer (und Ihrer individuellen) Erfahrung für diese Störungen verantwortlich sein können. Dabei geht es nach der entsprechenden Devise um “alles oder nichts”, d.h. bei penibel eingehaltener Ernährung nach unseren Vorgaben “funktioniert” Ihr Kind ohne die früheren Probleme, bei nur einer Nichtbeachtung, z.B. ein Glas Cola, ein paar Bonbons oder ein Glas O-Saft (die auslösenden Mengen sind persönlich etwas unterschiedlich) fällt Ihr Kind in das frühere Verhalten zurück. Es kann bis zu maximal vier Tagen dauern, bis der Stoffwechsel - und damit natürlich auch der Hirnstoffwechsel - wieder davon befreit ist.
Wir haben sehr viele Kinder und Jugendliche kennengelernt, die selbst diese Einschränkungen auf sich genommen und durchgehalten haben, immer den greifbaren Erfolg vor Augen!
- Es darf aber nicht übersehen werden, daß der eben geschilderte Weg sehr steinig sein kann! Eine berufstätige Mutter ist selten in der Lage, zuverlässig jeden Mittag ein entsprechendes Essen auf den Tisch zu bringen, oder aber das Kind ist in der Ganztagsschule gezwungen, in der Schulmensa zu essen. Ganz zu schweigen von den allgegenwärtigen “süßen” Versuchungen, denen heute jeder - und erst recht jedes Kind - ausgesetzt ist! Eine andauernde Streiterei um die korrekte Einhaltung der Diät schadet der Stimmung in der Familie u.U. mehr, als das ausgeglichene Wesen Ihres Kindes nutzen könnte. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen eine Behandlung bei Allergie-Immun!
Wir haben seit 2004 vielen unserer Schülern diese Behandlung angeraten. Nach dem erhaltenen Feedback war die Behandlung in nahezu jedem Fall erfolgreich und ist es bis heute (Sommer 2007) auch geblieben!
Da wir die Behandlung durch Allergie-Immun auch in der eigenen Familie als sehr erfolgreich kennen lernen konnten, empfehlen wir sie hier uneingeschränkt weiter - selbst in Anbetracht der Tatsache, daß die Schulmedizin die Anerkennung verweigert. Aber für uns ist der sichtbare Erfolg wichtiger, als die wissenschaftliche Bestätigung! Noch vor wenigen Jahren wurde z.B. die Akupunktur in der Schulmedizin belächelt - heute ist sie in vielen Bereichen anerkannter Bestandteil der Behandlung!
Deshalb gehen wir heute sogar so weit, daß wir entsprechend disponierte Eltern auffordern, sich ebenfalls der Behandlung bei Allergie-Immun zu unterziehen. Wer an Asthma, Heuschupfen, Ekzemen, Kopfschmerzen, Migräne, häufigen Stimmungsschwankungen, aufbrausendem Wesen und vielem mehr leidet, der sollte diese Behandlung in Betracht ziehen! Vor allem, wenn das Kind nach der Behandlung ruhiger und ausgeglichener ist, Sie aber, nach wie vor, schnell “auf 180” sind, dann wäre diese Behandlung sicher auch bei Ihnen von großem Nutzen!
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