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Mechthid Pflug
Familien-, Paar- und Lerntherapeutin

Mein Kind ist im Unterricht unterfordert

Wenn Sie erkannt haben, daß Ihr Kind im Unterricht UNTERfordert ist - und wenn Sie mit dieser Einschätzung richtig liegen - dann hat Ihr Sohn/Ihre Tochter bereits eine große Hürde genommen. Bei vielen Kindern werden die sich aus einer Unterforderung ergebenden Probleme völlig falsch beurteilt, oft sogar mit Überforderung oder Faulheit verwechselt.

Für Kinder mit hohem Intelligenzquotienten und/oder sehr schneller Auffassungsgabe ist natürlich eine Unterrichtsform, die zwangsläufig auf den Durchschnitt ausgerichtet ist, in keiner Weise geeignet, die Aufmerksamkeit länger zu fesseln. Wer z.B. mathematische Gesetzmäßigkeiten bereits mit dem ersten Beispiel begreift, wer komplexe Zusammenhänge, die über den durchschnittlichen, altersgemäßen Wissensstand hinausgehen, flüssig erklären kann, wer lange Gedichte, umfangreiche Vokabellisten im Handumdrehen dauerhaft abspeichern kann, um nur ein paar Auffälligkeiten zu nennen, für den ist der übliche, altersgemäße Schulunterricht nicht ausreichend, um ihn (oder sie) den vorgegebenen Möglichkeiten entsprechend zu fördern.

Solchen Kindern passiert es allzu leicht, daß sie - wenn ihr Potential unentdeckt bleibt - aus Langeweile zu unbeliebten Störern, unaufmerksam und faul werden und in der Konsequenz sogar das Klassenziel verfehlen. Wird die Unterforderung erkannt, können diese Kinder ohne weiteres eine Klasse überspringen, oder, wenn sie zu den sogenannten Hochbegabten gehören, auch entsprechende Schulen besuchen, in denen sie sich unter gleichermaßen begabten Mitschülern befinden. Näheres dazu finden Sie im Internet unter “hochbegabt”, so z.B. beim Verein für Hochbegabtenförderung. oder beim Kinder-College.

Um zu wissen, wie man die Fähigkeiten seines Kindes einzuschätzen hat, sollte man von kompetenter Seite einen Begabungstest machen lassen. Wir würden eine psychologische Beratungsstelle außerhalb der Schule vorziehen, um Objektivität zu gewährleisten, die nach unserer Erfahrung beim Beratungslehrer nicht immer gegeben ist. Ansprechpartner sind hier die Wohlfahrtsverbände.

 

 

Merke: Wenn Sie Ihr Kind tatsächlich für unterfordert halten, sollten Sie - wie immer - nicht zögern und umgehend aktiv werden. Sprechen Sie mit dem Vertrauenslehrer oder einem Schulpsychologen wenn Sie unsicher sind, aber schieben Sie notwendige Konsequenzen nicht auf die lange Bank.

Ihr Kind muß ja nicht gleich hochbegabt sein, um sich in der Schule zu langweilen, es kommt öfter vor, daß Kinder z.B. eine Klasse überspringen können und dann wieder ganz normal den Anforderungen entsprechen. Dann sollte man ihnen aber auch die Möglichkeit dazu geben und nicht erst noch lange abwarten.

 

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Wir empfehlen folgende Seiten: www.allergie-immun.de - www.familie.de - www.trotzalter.de - www.elterntreff-online.de - www.babylinks.at - www.die-sprachlose-familie.de - www.paarkommunikation.pflugweb.de - www.dreimonatskolik.de

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