Mein Kind ist hyperaktiv und kann deshalb nicht lernen
Wenn Ihr Kind eine Handvoll der nachstehend genannten Attribute auf sich vereint, dann können Sie davon ausgehen, daß es hyperaktiv ist!
- läßt sich leicht ablenken
- ist vergeßlich, wirkt oft zerstreut
- ist dauernd in Bewegung
- mag eher wilde als ruhige Spiele
- zappelt herum
- hat wenig Ausdauer für die Schule, aber viel beim Fernsehen
- steht gern im Mittelpunkt
- möchte dominieren
- kann schlecht verlieren
- verträgt keine Kritik
- teilt kräftig aus, kann aber nur schlecht einstecken
- spielt den Klassenkasper
- ist phantasievoll
- ist schnell frustriert
- provoziert gerne, läßt sich selbst aber ungern reizen
- will ständig Grenzen austesten
- ist Argumenten selten zugänglich
- hat ausgeprägten Gerechtigkeitssinn
- ist fein-motorisch eher ungeschickt
- meist sehr aufgeweckt mit IQ deutlich über Durchschnitt
- hat häufig Verletzungen und kann Gefahren schlecht einschätzen
Wer es nicht selbst erlebt hat, kann sich kaum vorstellen, wie anstrengend das Leben mit einem solchen Familienmitglied abläuft! Dabei gleicht kein Tag dem Anderen, scheint das Leben heute mal erträglich, so wird es morgen schon wieder auf den Kopf gestellt. Die Nerven aller Beteiligten liegen blank. Man darf nicht übersehen, daß jeder Mensch anders empfindet, was der Eine klaglos bereit ist, zu ertragen, führt den Anderen an den Rand eines Nervenzusammenbruches. Es gibt keinen objektiven Vergleichsmaßstab, der uns helfen könnte, unser Kind irgendwie einzuordnen, zu “klassifizieren”. Es ist deshalb auch nicht möglich, eine Stufe, ein Verhalten zu definieren, ab dem andere, weiterreichende Maßnahmen ergriffen werden müssen. Natürlich wird hier auf die Verabreichung von Medikamenten, sogenannten Amphetaminen, angespielt, das Mittel der Wahl ist im allgemeinen Ritalin.
Wir wollen nicht ausschließen, daß es Fälle gibt, in denen die medikamentöse Behandlung nicht zu umgehen ist. Wir sind aber überzeugt, daß es der schlechteste Weg für das betreffende Kind ist, wenn es mit Ritalin nur “ruhig gestellt” wird!
Demgegenüber sind unsere Erfahrungen mit einer gezielten Ernährungsumstellung sehr positiv, lesen Sie bitte bei den Fallbeispielen nach! Statt die Hyperaktivität zu dämpfen, wird durch die Umstellung ihre Entstehung verhindert!
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Merke: Hyperaktive Kinder sind übersensibel und fühlen intensiver. Sie können von ihrer Impulsivität regelrecht überwältigt werden. Sie handeln unkontrolliert, ohne die Konsequenzen zu überblicken. Sie brauchen einerseits viel Verständnis, andererseits liebevolle Konsequenz mit klaren Grenzen. Verbote und Regeln können Sie Ihrem Kind - mit Aussicht auf Erfolg - am leichtesten auf der sogenannten Gefühlsschiene vermitteln!
Um Ihrem Kind zu helfen, haben Sie neben den zwei Standard-Möglichkeiten (ertragen oder Psychopharmaka) jetzt noch eine dritte, die Ernährungsumstellung. Ohne schlechtes Gewissen können Sie die Ruhe genießen, die von Ihrem Kind ausgeht. Ob es sich nun um Hyperaktivität alleine, oder um ADHS handelt, spielt keine Rolle. Lesen Sie bei Hyperaktivität nach.
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